| Die Vier - und Marschlande sind nicht nur wegen der zwei großen Seen - dem Hohendeicher See ( ideal für Surfer und Segler ) und dem Eichbaum Badesee - ein schönes Ausflugsziel, sondern sie bieten mit ihren Radwanderwegen, den hübschen Deichstraßen, den zwei Elbenebenarmen - Dove - und Goseelbe und vielen Sehenswürdigkeiten für jeden Geschmack etwas. Eine Beschreibung der vielen schönen Kirchen finden Sie unter:Kirchen Besonders erwähnenswert sind die noch bestehenden Mühlen. | Die Reitbrooker Mühle ist noch heute in Betrieb, sie wurde zwischen 1773 und 1809 an der Stelle der alten Entwässerungsmühle errichtet. Die Flügel werden heute durch Elektromotoren angetrieben. Hier gibt es heute noch einen Getreidehandel mit Mehl und Schrot, sowie Futter - und Düngemittel aller Art werden angeboten. | | | 
| Die Reitbrooker Mühle finden Sie an der Dove - Elbe direkt an der Reitbrücke am Reitbrooker Vorderdeich gleich bei der Autobahnabfahrt Nettelnburg der A 25. | | Die Riepenburger Mühle am Kirchwerder Mühlendamm 75 wurde bereits 1318 erwähnt und trägt ebenfalls noch intakte Flügel. Sie beherbergt heute ein Lokal und wird als Veranstaltungs - und Ausstellungsort von Kunsthandwerkern genutzt. Die Riepenburger Mühle ist die älteste und größte erhaltene Kornwindmühle Hamburgs. Sie war bis 1990 in Betrieb. Die Mühle steht seit 1939 unter Denkmalschutz.Sie ist eine der wenigen Mühlen in Hamburg, deren Windmahlgang noch funktionstüchtig ist. Für ihren Erhalt setzt sich seit März 1999 der Verein "Riepenburger Mühle e.V." ein. - www.riepenburger-muehle.com | 
| | | | Der Altengammer Mühle, die erst 1876 errichtet wurde, wurden 1928 wegen zu hohen Unterhaltskosten die Flügel abgenommen. | Das Rieck-Museum in Curslack, eine Außenstelle des Altonaer Museum in Hamburg - Norddeutsches Landesmuseum. Curslacker Deich 284 21039 Hamburg Tel.: 040/723 12 23 Altonaer Museum
|  Öffnungszeiten: April bis September: Dienstag bis Sonntag 10-17 Uhr Oktober bis März: Dienstag bis Sonntag 10-16 Uhr montags geschlossen Eintrittspreise: 3 Euro, / erm. 2 Euro Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren haben freien Eintritt. | |  Historische Bockwindmühle | Das Rieck-Haus ist eines der ältesten Hufnerhäuser der Vierlande. Es wurde seit 1949 restauriert und 1954 dem Altonaer Museum als Außenstelle übergeben. Die Hofanlage des heutigen Freilichtmuseums entspricht ungefähr der ursprünglichen Zusammenstellung: zu den noch am Ort vorhandenen zwei alten Scheunen kam ein Heuberg aus Allermöhe, eine Feldentwässerungsmühle mit Wasserschnecke und ein Gemüse-Ewer von Ochsenwerder hinzu. Der Besucher erhält Einblicke in die bäuerliche Sachkultur und das Zusammenleben von menschen und Tieren unter einem Dach. Die inneneinrichtung in "Grootdöns" und Lüttdöns", den Stuben für die bäuerliche Familie und den Aötenteiler, bietet typische Erscheinungsformen wie Alkoven, Intarsienmöbel, Truhen und Wände mit niederländischen Wandfliesen. Der üppige Bauerngarten besteht aus Zier- und Heilpflanzen. | | Das Zollenspieker Fährhaus ist ein kulturhistorisches bedeutsames Hamburger Baudenkmal. Es ist ein Vierländer Wahrzeichen, es liegt beim Stromkilometer 598 am Oberlauf der Elbe am südlichsten Punkt der Hansestadt Hamburg. | 
| Im Volksmund der "Spieker" genannt mit seiner Fährverbindung zum niedersächsischen Elbufer seit Jahrhunderten einer der wichtigsten mittelalterlichen Knotenpunkte von Handels- und Heerwegen im oberelbischen Raum. Von Nord nach Süd und umgekehrt verläuft noch heute der von der Elbe unterbrochene Landweg. Seit Mitte des 13. Jahrhunderts gab es diese Zollstelle. An der scharfen Biegung der Elbe konnten die Zöllner von ihrem Wachhaus in alle Richtungen über den Strom "spieken" (spähen) und zugleich auch den Wegezoll für die Elbquerung mit der Fähre kassieren. Noch immer, wie seit 750 Jahren, ist der landschaftlich überaus reizvoll gelegene Zollenspieker, mit seinem idyllischen Yachthafen, beliebter Treffpunkt und Begegnungsstätte reisender und rastender Menschen, die heute Erholung in der bäuerlichen Kulturlandschaft der Vierlande suchen und, wie seit Jahrhunderten, Hamburgs einzige Elbfähre zur bequemen Stromquerung nutzen. Im Jahre 1252 wurde der Zollenspieker (damals noch als Eßlingen) erstmals urkundlich erwähnt. Mit seinem dazu gehörenden, schanzenbewehrten Fährhaus war er am Oberlauf der Elbe, unter wechselden Herrschaften, ein wichtiger Verkehrsknotenpunkt und deshalb auch von außerordentlicher strategischer Bedeutung. wenn es um politische Macht diesseits und jenseits der Elbe ging, war der Zollenspieker jeweils Schauplatz kriegerischen Geschehens. Das änderte sich im Jahre 1420 als Bergedorf und die Vierlanden in den beiderstädtischen Besitz von Hamburg und Lübeck kamen. Zweihundert Jahre herrschte Frieden. Die Bürger gelangten zu Wohlstand und Reichtum, nicht zuletzt auch durch die Einnahmen aus dem damals so genannten "Zoll zu Eßlingen" (Zollenspieker), der an dieser Stelle bis zum Jahre 1806 erhoben wurde. Nachdem 1620 das Fährhaus bis auf die Grundmauern im Kampf zerstört wurde, bauten die Vierländer ihr Fährhaus 1621 wieder auf. Ein zweigeschossiges Gebäude mit Backsteinmauern im Erdgeschoß, architektonischen Stilelementen der Spätrenaissance und des frühen Barock und Fachwerk im Obergeschoß. Im Laufe des 19. Jahrhunderts wurden vielerlei Veränderungen vorgenommen. | Nach der Schließung des Hauses 1991 drohte das von der Freien und Hansestadt Hamburg unter Schutz gestellte und in ihrem Besitz befindlichen einmaligen Kulturdenkmals der Verfall. Nur durch die Initiative der Bevölkerung, Einheimische sowie Besucher, fand sich ein Investor, der bereit war das Fährhaus so wieder zu renovieren, dass es als Gasthaus und Hotel wieder der Bevölkerung zu Gute kommt. Es wurde weitestgehend nach dem Ursprung restauriert. Alte Stücke wieder hergestellt und Neues liebevoll hinzugefügt. | 
| Das Restaurant im Wintergarten | | | | | Der Hof Eggers in der Ohe - Kirchwerder Mühlendamm 5 Der Hof wurde 1942 unter Denkmalschutz gestellt. Sämtliche Dächer sind nach wie vor mit Reet gedeckt. Um das mächtige Haupthaus, auf einer Wurt gelegen, gruppieren sich in bewährter traditioneller Art die Nebengebäude. Die beiden Scheunen zusammen mit dem Haupthaus rahmen den Barghoff ein. Auf diesem befindet sich die gepflasterte "Dunglege", zwei Hofbäume und natürlich der Wirtschaftshof. Der Hof war früher eingehegt, von Scheune zu Scheune verlief ein Zaun, so dass das Vieh zum Ausmisten der Tiefställe sich hier tummeln konnte. Das Haupthaus mit seinem oft bewunderten Rundwalm zur Wirtschaftsseite hatte offentsichtlich seine Schauseite, im Gegensatz zu den Deichhäusern, zu dieser Seite, weil der Kirchweg hier entlang führte. - Text aus der Broschüre des Freundeskreises Hof Eggers in der Ohe e.V. | | | |
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| Im gesamten Landgebiet findet man prächtige reetgedeckte Fachwerkhäuser mit schönen Gärten. | |